„Tour de Forst“: Auf den Spuren der TuchmacherstadtFoto © Aneta-Szczesniewcz

Wer Forst (Lausitz) einmal aus einer ganz neuen Perspektive erleben möchte, hat am 25. April die Gelegenheit dazu. Bei der „Tour de Forst (Lausitz)“ führt eine rund sieben Kilometer lange Stadtführung von 11 bis 15 Uhr entlang des Stadtgeschichtlichen Bildungspfads und nimmt Teilnehmer mit auf eine Reise in die industrielle Vergangenheit der Stadt.

Im Fokus steht die Zeit, in der Forst als „deutsches Manchester“ bekannt war. Mit mehr als 200 Fabriken entwickelte sich die Stadt im 19. und 20. Jahrhundert zu einem bedeutenden Zentrum der Tuchindustrie. Während der Tour entdecken die Teilnehmer historische Fabrikgebäude, eindrucksvolle Villen und weitere architektonische Spuren dieser prägenden Epoche.

Ein besonderes Highlight sind die Überreste der Forster Stadteisenbahn. Die Bahn, die von 1893 bis 1965 in Betrieb war und im Volksmund „Schwarze Jule“ genannt wurde, spielte eine wichtige Rolle für die industrielle Entwicklung der Stadt. Begleitet wird die Tour von einem erfahrenen Guide, der spannende Hintergründe und Geschichten rund um die Tuchmachertradition vermittelt.

Start- und Endpunkt ist der Pavillon Genuss & Kunst in der Berliner Straße. Dort können Teilnehmer den Tag entspannt bei Kaffee und Plinsen ausklingen lassen.

Anmeldungen sind über die Touristinformation möglich – per E-Mail, telefonisch oder online. Die Teilnahme kostet 25 Euro für Erwachsene und 15 Euro für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren. Kaffee und Plinsen können optional für 7,50 Euro dazugebucht werden.

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