Neujahrsempfang der Stadt Forst setzt Zeichen für Engagement und ZukunftFoto © Forst TV

Mit einem festlichen Neujahrsempfang ist die Stadt Forst (Lausitz) ins Jahr 2026 gestartet. Erstmals lud die Stadt am 20. Januar in den neuen Veranstaltungssaal des Forster Museums für Textil- und Industriegeschichte Lausitz ein. Bürgermeisterin Simone Taubenek und Rosenkönigin Stefanie III begrüßten zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Vereinen, Institutionen sowie aus den Partnerstädten Lubsko und Brody und der Euroregion Spree-Neiße-Bober.

In ihrer Neujahrsrede dankte Taubenek den engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die das Stadtleben prägen. Zugleich blickte sie auf wichtige Meilensteine des Jahres 2025 zurück und skizzierte die Aufgaben für 2026. Zu den Höhepunkten zählten 25 Jahre Städtepartnerschaft mit Lubsko und Brody, die Teileröffnung des neuen Museums, die Inbetriebnahme des Stadtarchivs sowie zahlreiche kulturelle Veranstaltungen. Besonders genannt wurden die Publikumspremiere des in Forst gedrehten Films „Für immer Freibad“, die Rosengartenfesttage und das Konzert des Stabsmusikkorps der Bundeswehr auf der Wehrinsel.

Für das laufende Jahr stehen konkrete Projekte an: Die neue Skateranlage am Wasserturm soll fertiggestellt werden. Zudem ist zum Rosengartenfest ein besonderes musikalisches Highlight geplant – in Zusammenarbeit mit der Stadtwerke Forst GmbH, die 2026 ihr 35-jähriges Bestehen feiert.

Ein zentrales Thema blieb die Gesundheitsversorgung. Taubenek betonte, dass sich die Stadt weiterhin mit Nachdruck für den Erhalt des Krankenhauses einsetzen werde. Ulrike Gutheil, Gründungsvorstand der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem, unterstrich die Bedeutung der Forster Klinik für die geplante Modellregion Gesundheit.

Ein emotionaler Moment war der Eintrag von Harald Altekrüger ins Goldene Buch der Stadt. Der Spree-Neiße-Landrat geht im April in den Ruhestand und wurde dafür besonders gewürdigt.

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