Wie nähert man sich einer Stadt? Mit offenen Augen, viel Zeit und einem Gespür für Details. Genau diesen Ansatz verfolgt die erste Sonderausstellung „Annäherungen. Forst (Lausitz)“ im neu gestalteten Forster. Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz. Noch bis zum 1. März haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die fotografische Entdeckungsreise durch Forst (Lausitz) zu erleben.
Die Ausstellung stammt von der ASA-Gruppe Fotografie und wird von dem gleichnamigen Bildband begleitet. Zwischen 2023 und 2025 haben die Fotografen Frank Höhler, Thomas Kläber, Georg Krause, Jürgen Matschie und Reinhard Wehle die Stadt aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erkundet. Entstanden ist eine vielschichtige Auswahl an Fotografien, die Alltägliches, stille Orte, historische Spuren und überraschende Details sichtbar macht.
Die Bilder sind dokumentarisch und zugleich persönlich. Sie zeigen individuelle Annäherungen an Forst (Lausitz) – fernab klassischer Postkartenmotive. Gerade diese Mischung macht den besonderen Reiz der Ausstellung aus und lädt dazu ein, die Stadt neu zu entdecken oder mit anderen Augen zu betrachten.
Ergänzt wird das Angebot im Museum durch Neuerungen in der Lokhalle. Neben der Stadteisenbahn Schwarze Jule sind weitere Exponate hinzugekommen. Interaktive Medienstationen erklären die technischen Hintergründe des städtischen Transports und machen Geschichte für alle Generationen erlebbar.
Geöffnet ist das Museum in der Sorauer Straße 37 jeweils donnerstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Es gelten die regulären Eintrittspreise. Wer die erste Sonderausstellung im neuen Museum noch sehen möchte, sollte die verbleibende Zeit nutzen.



