Gemeinsam für morgen: Deutsch-polnischer Zukunftsdialog in ForstFoto © Monika Czabator

Im neuen Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz stand am 8. Dezember alles im Zeichen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Anlass war das 25-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Lubsko, Brody und Forst (Lausitz). Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen, Organisationen, Schulen sowie sozialen und kulturellen Einrichtungen beider Länder kamen zu einem deutsch-polnischen Partnerschafts-Workshop zusammen, um Bilanz zu ziehen und nach vorn zu blicken.

Nach der offiziellen Begrüßung durch Sven Zuber, Verwaltungsvorstand für Service, Bildung und Personal der Stadt Forst, ging es direkt in die Praxis. Carsten Jacob, Geschäftsführer der Euroregion Spree-Neiße-Bober in Guben, zeigte in einem Impulsvortrag auf, welche Förderprogramme speziell deutsch-polnische Projekte unterstützen. Förderprogramme sind finanzielle Hilfen, die grenzüberschreitende Vorhaben möglich machen – von Jugendbegegnungen bis hin zu Kultur- und Bildungsprojekten. Jacob erklärte verständlich, wie diese Mittel beantragt und erfolgreich genutzt werden können.

Einen wichtigen Perspektivwechsel bot Bartłomiej Malinowski von der Stiftung Natura Polska. In seinem Vortrag beleuchtete er die Erfolgsfaktoren der deutsch-polnischen Zusammenarbeit aus Sicht der polnischen Partner und betonte, wie wichtig Vertrauen, Offenheit und regelmäßiger Austausch sind.

Im Anschluss arbeiteten die Teilnehmenden in vier Arbeitsgruppen an neuen Ideen. Ziel war es, Netzwerke zwischen den drei Städten weiter auszubauen und konkrete Projektansätze für die Zukunft zu entwickeln. Der Workshop machte deutlich: Die Partnerschaft lebt vom Engagement vieler – und hat auch nach 25 Jahren noch viel Potenzial.

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